Claytec Lehmputz Mineral 16, trocken Der neue Lehmputz Mineral ist Grund- und Deckputz in einem Produkt. Er
ist für ebene Untergründe des Neubaus und der Sanierung/Modernisierung
geeignet. Er besteht aus Baulehm sowie ausgesuchten gewaschenen und
gebrochenen Sanden. Nach dem Auftrag zieht der Mörtel besonders schnell
an, dies ermöglicht die rasche Weiterarbeit. Die Auftragsstärke liegt
bei Grundputzen bei 5-20 mm und bei Deckputzen bei 5-10 mm. Erdfeuchte
Ware kann händisch oder mit Zwangsmischern und Mörtelpumpen (= offene
Systeme) verarbeitet werden. Für Sackware können (Gips-) Putzmaschinen
eingesetzt werden.
Anwendungsgebiet: Ein-
oder mehrlagiger Grund- und Deckputz im Innenbereich. Als Hand- oder
Maschinenputz auf Mauerwerk, Massivbaustoffen, Leichtlehm, Schilfrohr
u.ä. Zum Anmörteln von Dämmplatten im Innenbereich.
Zusammensetzung: Trocken 10.030 Natur-Baulehm, gemischtkörniger gebrochener Sand 0-1,6 mm
Lieferform (Ergiebigkeit): Trocken 10.030 in 30 kg Säcken (ergibt 20 l Putzmörtel), 42 Sack/Pal.
Lagerung: Die
Lagerung ist trocken und sachgemäß unbegrenzt möglich. Erdfeuchte Ware
muss im Winter vor Durchfrieren geschützt gelagert werden, da sonst die
Verarbeitbarkeit während des Frostes beeinträchtigt ist. Verklumpung
durch Austrocknung kann erhöhten Aufbereitungsaufwand zur Folge haben.
Reklamationen aus diesen Gründen sind ausgeschlossen.
Mörtelbereitung: Unter
Wasserzugabe von ca. 10-15% (erdfeucht) oder ca. 20-23% (trocken) mit
handelsüblichen Freifallmischern, Teller- und Trogzwangsmischern, in
kleinen Mengen auch mit dem Motorquirl oder von Hand.
Putzgrund: Lehmputze
haften nur mechanisch. Der Untergrund muss daher tragfähig, sauber und
ausreichend rau sein. Als Grundierung ist bei Bedarf
Universalgrundierung Grobkorn geeignet. Der Untergrund muss frostfrei,
trocken und frei von Salzbelastung sein. Ein Vornässen (Sprühnebel) ist
nur zum Binden von Oberflächenstaub notwendig. Putzträger wie
Rohrgewebe etc. müssen trocken sein. Filmbildende Altanstriche etc.
sind unbedingt zu entfernen.
Putzauftrag: Der Mörtel wird mit der Kelle angeworfen bzw. aufgezogen oder mit der
Putzmaschine angespritzt. Die Auftragsstärke soll bei Grundputzen pro
Lage zwischen 5 und 20 mm, bei Deckputzen zwischen 5 und 10 mm liegen.
Die Mörtelkonsistenz ist auf die Auftragsstärke abzustimmen. Der
Auftrag von
Fein- oder Strukturputz erfordert eine gut abgeriebene,
ebene Oberfläche (zusätzlicher,besonderer Arbeitsgang) oder einen
dünnen Überzug mit Lehm-Oberputz fein.
Verarbeitungsdauer: Da kein chemischer Abbindeprozess stattfindet, ist das Material
abgedeckt über mehrere Tage verarbeitungsfähig. Ebenso lange kann es in
Putzmaschinen und Schläuchen bleiben.
Trocknung: Nach dem Auftrag muss durch ausreichende Querlüftung (d.h. 24 Stunden
pro Tag alle Fenster und Türen geöffnet) oder maschinell für rasche
Trocknung gesorgt werden.
Bei schlechter Trocknung kann es, wie bei vielen
Baustoffen, durch Anhaftung von Baustellenstaub zu nachfolgender
temporärer Schimmelbildung kommen. In diesem Fall ist die Trocknung
umgehend zu forcieren (z.B. per Kondensat oder Gebläsetrockner).
Trockenware 10.030 wird mikrobiologisch praktisch
belastungsfrei ausgeliefert. Erdfeuchte Ware 05.030 unterliegt
diesbezüglich einer laufenden Kontrolle, die Einhaltung bestimmter
Werte kann bei dieser Lieferform jedoch nicht garantiert werden.
Weiterverputz: Der Weiterverputz erfolgt nach vollständiger Trocknung der vorherigen
Lage, frühestens nach Abschluss möglicher Schwindrissbildung.
Untergrundeignung und Auftragsstärke sind in jedem Fall anhand einer ausreichend großen Arbeitsprobe zu überprüfen.
Mindestabnahme 5 Sack. Lieferung ab Werk zzgl. Spedition.
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